Checkliste: So finden Sie die richtige Domain für Ihre Arzt-Website

Die Auswahl der Domain für Ihre Arzt-Website ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Praxis. Denn die Domain beeinflusst wesentlich, wie gut Ihre Seite von Patient:innen gefunden und erinnert wird. Wir beantworten die wichtigsten Fragen und haben eine 10-Punkte-Checkliste für Sie erstellt.

Was ist eine Domain?

Bei einer Domain handelt es sich um eine Internetadresse, also um eine “Adresse im World Wide Web”. Sie ist der eindeutige Name, der in Webadressen nach dem „www.“ oder in E-Mail-Adressen nach dem @-Zeichen angezeigt wird, zum Beispiel „domain.de“ oder „arztwebsite.at“.

Welchen Namen Sie wählen, ist Ihnen überlassen. Üblich und empfehlenswert sind Bezeichnungen, die auf den Betreiber der Internetpräsenz (z.B. Ihr Name), sein Leistungsportfolio (z.B. Orthopädie) oder Persönlichkeitsprofil hinweisen. Und Fakt ist: Sie sollten Ihren Domain-Namen mit Bedacht wählen. Denn Ihre Adresse im Internet ist eine Art Visitenkarte, gibt den Besucher:innen erste Orientierung, schafft Vertrauen und mehr.

Warum ist die Domain für Ihre Arztpraxis wichtig?

Die Domain beeinflusst das Ranking Ihrer Seite bei Google – das ist der wichtigste Punkt. Der Domain-Name ist damit auch für SEO (Suchmaschinenoptimierung) relevant. Das bedeutet: Mit der richtigen Domain wird Ihre Website von (potenziellen) Patient:innen in Suchmaschinen besser gefunden. Das zahlt direkt auf den Erfolg Ihrer Praxis ein.

Eine gut gewählte Domain hat noch weitere Vorteile. Sie gewährleistet

  • einen seriösen Webauftritt,
  • individuelles Branding durch einen einzigartigen Namen,
  • professionelle, elektronische Kommunikation (z.B. über E-Mail) und
  • Orientierung für die Patient:innen, die sofort wissen, um welche Art von Arzt bzw. Praxis es sich handelt.


Das alles vermittelt den Besucher:innen ein Gefühl der Sicherheit und schafft Vertrauen in Sie, Ihr Team und Ihre angebotenen Leistungen.

Worauf sollten Sie bei der Wahl Ihrer Top-Level-Domain achten?

Eine Haupt- oder Top-Level-Domain (TDL, z.B. „domain.at“) kann beliebig viele Unter- und Sub-Domains (z.B. „domain.at/leistungen“ und „domain.at/ueber-uns“) haben. Der erste und wichtigste Schritt für Sie ist, die richtige Top-Level-Domain zu wählen.

Dabei sollten Sie auf Folgendes achten:

① Länderspezifisch

Wenn die Zielgruppe Ihrer Praxis regional begrenzt ist, ist eine Top-Level-Domain mit der Endung des jeweiligen Landes (z.B. „.at“ für Österreich) die beste Wahl. Andere Endungen (z.B. „.net“ oder „.org“) sollten Sie lediglich in Betracht ziehen, wenn die länderspezifische Top-Level-Domain nur mit langen Wortkombinationen oder umständlichen Formulierungen möglich ist. Wollen Sie sich und Ihre Praxis länderübergreifend positionieren? Dann ist eine allgemein bekannte Domain-Endung wie „.com“ die beste Lösung.

② Gut zu merken, zu schreiben & auszusprechen

Der Domain-Name für Ihre Website sollte nicht kompliziert sein, denn dann ist es für Ihre Patient:innen schwierig, ihn sich zu merken, zu erkennen und weiterzugeben. Achten Sie darauf, dass der Name leicht zu schreiben und nicht anfällig für Tippfehler ist. Im Marketing bewähren sich eingängige und einfache Namen mit Wiedererkennungswert.

③ Einzigartig & unverwechselbar

Ihr Domain-Name ist ein zentraler Bestandteil Ihres Brandings, also Ihrer Praxis- und Personenmarke. Er soll Sie als Mediziner:in, Ihre Expertise und Ihr Angebot von Ihren Mitbewerber:innen abheben und den Leuten im Kopf bleiben. Das gelingt mit einem einmaligen und unverwechselbaren Namen.

④ Mit wichtigen Keywords

Auch, wenn Keywords heute weniger Bedeutung für das Suchmaschinen-Ranking haben als früher: Die Integration von spezifischen und auf Sie bzw. Ihre Praxis zugeschnittenen Schlagwörtern in der Domain ihrer Homepage kann sich positiv auswirken. Zum Beispiel auf die Klickrate, das Vertrauen der User:innen und Ihre Marke insgesamt. Sucht ein:e Nutzer:in beispielsweise nach einer „Zahnarztpraxis in Wien“, suggeriert das Schlagwort „Zahnarztpraxis“ im Domainnamen ein passendes Ergebnis und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Website aufgerufen wird.

Checkliste: 10 Schritte zur perfekten Website-Domain

Sie haben bereits eine Domain im Kopf? Mit unserer kurzen Checkliste können Sie überprüfen, ob sich die Domain für Ihre Arzt-Website bewährt.

 

  1. Halten Sie die Domain kurz und einfach: Kürzere Domains sind leichter zu merken und einzugeben. Vermeiden Sie komplexe und schwer zu buchstabierende Wörter.

 

  1. Verwenden Sie Ihren Namen: Wenn Ihr Name oder der Name Ihrer Praxis einprägsam und einzigartig ist, kann er eine gute Wahl sein. Eine Domain mit Ihrem Namen wird außerdem zum wichtigen Bestandteil Ihres Brandings und Marketings.

 

  1. Fügen Sie Schlüsselwörter hinzu: Wenn Ihre Praxis auf ein spezielles Angebot ausgerichtet ist, sind relevante Schlüsselwörter in der Domain sinnvoll. Zum Beispiel, wenn Sie Zahnarzt sind, „ZahnarztMaxMusterstadt.de”.

 

  1. Verwenden Sie eine länderspezifische Endung: Die Endung Ihrer Top-Level-Domain gibt den User:innen Aufschluss darüber, wo Sie und Ihre Praxis ansässig sind (z.B. steht „.at“ für Österreich).

 

  1. Prüfen Sie die Verfügbarkeit: Bevor Sie sich endgültig entscheiden, überprüfen Sie, ob die gewünschte Domain noch verfügbar ist. Nutzen Sie dafür Domain-Register oder Suchtools (über Google auffindbar).

 

  1. Vermeiden Sie Markenrechtsverletzungen: Machen Sie eine ausführliche Internetrecherche und stellen Sie sicher, dass die von Ihnen gewählte Domain keine Markenrechte Dritter verletzt. Das kann zu rechtlichen Problemen führen.

 

  1. Denken Sie an die Zukunft: Wählen Sie eine Domain, die auch dann noch sinnvoll ist, wenn sich Ihre Praxis erweitert oder sich Ihre Angebot ändert. Eine zu spezifische Domain könnte Ihre Wachstumsmöglichkeiten einschränken.

 

  1. Vermeiden Sie Bindestriche und Sonderzeichen: Sie können Verwirrung stiften, sind schwierig mündlich weiterzugeben und erschweren die Eingabe. Tipp: Das Ansagen Ihrer Domain muss ohne zusätzliche Erklärungen gehen.

 

  1. Berücksichtigen Sie die Lesbarkeit: Stellen Sie sicher, dass Ihre Domain leicht ausgesprochen und verstanden werden kann. Vermeiden Sie Abkürzungen oder ungewöhnliche Schreibweisen.

 

  1. Unsere Empfehlung: Fachbereich + Ortsname + .at
    Viele Kund:innen fragen uns, was im Hinblick auf das Google Ranking optimalerweise in der Domain stehen sollte: „praxis-mustermann.at“? „dr-mustermann.at“? „zahnarzt-musterstadt.at“? Oder ist das egal? Unsere Empfehlung: Platzieren Sie von Patient:innen verwendete Suchbegriffe (Keywords) möglichst in der Second-Level-Domain, um der Website im Google-Ranking nach vorne zu verhelfen.

 

Beispiele:

  • Im Fall einer Zahnarztpraxis sind das die Begriffe “Zahnarzt + Praxisort”, also z.B. “Zahnarzt Graz”. Die resultierende Domain könnte dann etwa „zahnarzt-graz.at“ lauten.
  • Für einen Dermatologen aus Wien würden wir die Domain „hautarzt-wien.at“ vorschlagen. Wenn diese nicht verfügbar ist, bieten sich „hautarzt-in-wien.at“, „ihr-hautarzt-wien.at“ oder „hautarzt-wien.at“ an.

 

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